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Berliner Dom

Der Berliner Dom bzw. die „Domkirche zu Berlin“ ist der bedeutendste protestantische Kirchenbau Deutschlands und liegt auf der Museumsinsel im Berliner Stadtteil Mitte. Die atemberaubende Renaissance-Schönheit mit ihren barocken Architekturelementen lockt Besucher aus nah und fern nach Berlin.

Die Geschichte eines auf der Spreeinsel Berlin erbauten Domes reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als die 1450 geweihte Erasmus-Kapelle 1465 von Papst Paul II. zur Domkirche erhoben wurde. Seither erfuhr der Kirchenbau zahlreiche architektonische Veränderungen.

Zwischen 1747 und 1750 initiierte Friedrich II. die Errichtung eines barocken Neubaus am Lustgarten, dem heutigen Standort des Doms, erbaut nach den Plänen von Johann Boumann und Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Der alte, längst baufällig gewordene Dom wurde abgerissen und der Prunkbau von Friedrich II. schließlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Karl Friedrich Schinkel im klassizistischen Stil umgestaltet.

Im 19. Jahrhundert beschloss König Friedrich Wilhelm IV. dann den Bau einer neuen, noch prunkvolleren Domkirche nach dem Vorbild der italienischen Basilika. Da jedoch nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden waren, wurden die Bauarbeiten im Jahr 1848 eingestellt. Nach der Reichsgründung 1871 veranlasste Wilhelm II. dann den Abriss des Schinkel-Doms und den Neubau eines repräsentativeren neuen Doms, der von 1894 bis 1905 nach dem Vorbild der Hochrenaissance und des Barocks von dem Architekten Julius Raschdorff ausgeführt wurde.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Berliner Dom stark bombardiert und beschädigt. Ein provisorisches Dach wurde installiert und erst im Jahr 1975 begann die Rekonstruktion des Gebäudes, das schließlich in einem vereinfachten Baustil im Jahr 1993 wiedererrichtet wurde.

Heute besteht der denkmalgeschützte Dom aus der zentralen Predigtkirche und der Tauf- und Traukirche, wobei sich das Hauptportal des Berliner Doms heute am Lustgarten befindet. In der Gruft des Kirchenbaus ruhen zahlreiche Mitglieder der Fürstenfamilie Hohenzollern. Die eindrucksvolle Kuppel des Doms wurde 2007 als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ nominiert. Vom Kuppelrundgang des Berliner Doms hat man eine fantastische Aussicht auf Berlin und seine historischen Sehenswürdigkeiten.

Die Berliner Museumsinsel besuchen
Die Museumsinsel beherbergt fünf der bedeutendsten Museen Berlins – das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode Museum und das Pergamon Museum. Aufgrund des weltweit einzigartigen kulturellen und baulichen Ensembles gehört die Museumsinsel seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das Pergamon Museum beherbergt den Pergamon Altar, ein 20-Meter breites Kunstwerk, dessen Relief den Kampf der Giganten gegen die Götter des Olymps zeigt. Das unter König Eumenes II erbaute Monument ist ein Teil der Terrassen der Akropolis von Pergamon in Asia Minor und lockt zahlreiche Besucher aus aller Welt in die Hallen des Museums.

Die Gäste des Pergamon Museums können hier nicht nur diese monumentale Konstruktion, sondern auch das Ishtar-Tor von Babylon bewundern.

Setzen auch Sie auf Radisson Blu Hotel, Berlin in der Nähe der Museumsinsel
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Radisson Blu Hotel, Berlin – 
Karl-Liebknecht-Strasse 3 –  D-10178 –  Berlin –  Deutschland – 
Telefon  +49 30 238 280
52.519498 13.402891