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Die Historie des Hotels

Martin Luther war drei Jahre alt und Amerika noch nicht entdeckt, als 1486 der “Schwarze Bock” in Wiesbaden gegründet wurde

Das Hotel aus dem Jahr 1486 ist das älteste Unternehmen der Stadt Wiesbaden. Die Geschichte der Umgebung des Hotels beginnt aber noch viel früher: Die Römer hatten vor 1.800 Jahren ihre Niederlassung Aquae mattiacae im Quellenviertel, längs der Langgasse, vom Kranzplatz bis zum Mauritiusplatz. Die Langgasse und die Kirchgasse sind alte Römerstraßen, und unter dem Kranzplatz verbirgt sich eine römische Badeanlage. Denkmalschützer bedauern heute, daß diese ehemals vornehme Badeeinrichtung überbaut wurde.

Auch im “Schwarzen Bock” fand man bei Bauarbeiten römische Grabsteine und Ziegel; außerdem stieß man auf Reste eines Hypocaustum, einer römischen Bodenheizanlage. Im Keller des Hotels befinden sich noch heute Ziegelsteine aus dem Jahr 33 nach Christus. Der römische Geschichtsschreiber Gaius Plinius berichtet: “Jenseits des Rheins gibt es in Germanien bei den Mattiakern heiße Quellen, deren Sprudel im Abstand von drei Tagen kochend heraustritt”.

Die Römer wußten die heißen Quellen zu nutzen. Aber in der Folgezeit - während der Auseinandersetzungen mit Alemannen und Franken im 3. Jahrhundert nach Christus - wurde manches zerstört und teilweise vergessen. Man kann die luxuriösen Badesitten der Römer nicht mit denen des Mittelalters vergleichen. Das römische Badeleben spielte sich auf sehr hohem Niveau ab, während über 1000 Jahre später die Gastwirte ihren Gästen Kochbrunnenbäder zubereiteten, um einen geringen Nebenverdienst zu haben.

Damals haben sich die kleinen Häuschen um den Kranzplatz wohl alle ähnlich gesehen: Einstöckig mit Fachwerk und Giebeln, mit Wirtschaftshof, Viehhaltung und Gärten. Am “Schwarzen Bock” ist die erste belegte Jahreszahl von 1486 überliefert. Sie steht heute in der Tür der Bar des Hotels. Die ersten Nachrichten über Badehäuser in Wiesbaden stammen aus dem 14. Jahrhundert.

Wie kam es zu dem Namen “Schwarzer Bock”?
Der Volksmund sagt: Der erste Besitzer des Badehauses war der Bürgermeister Philipp zu Bock. Weil er schwarze Haare hatte, wurde sein Haus “Zum schwarzen Bock” genannt.

1486, im Gründungsjahr, hatte Wiesbaden 36 Einwohner. Es war damals üblich, die Häuser nach dem Namen des Besitzers zu nennen. Erst ab 1450 benutzten die Wirte sogenannte Schilde, die ein entsprechendes Emblem trugen. So hing bei dem “Schwarzen Bock” ein Schild zur Straße hinaus, das einen schwarzen Bock-Kopf zeigte. Andere Badehäuser hatten Adler, Hirsche, Schwäne, Löwen und dergleichen als Aushängeschild. Um diese Zeit ist über Badehäuser in Wiesbaden wenig zu erfahren.

Zur Orientierung: In dieser Zeit belagerten die Türken Wien.

Im 16. Jahrhundert erlitt das Städtchen Wiesbaden großen Schaden durch Brände, die auch den “Platz am Bock” zerstörten. Urkundlich wird erwähnt, daß das Haus 1578 von Hermann Burg neu aufgebaut wurde. Dann kam der 30jährige Krieg und brachte Durchzüge von Kaiserlichen, Schweden, Franzosen und Spaniern; die Offiziere wurden in den Badehäusern untergebracht. Vor allem der “Bock” wurde stark belegt. Plünderungen und Mordbrennereien waren an der Tagesordnung, so beschwerte sich Graf Johann von Nassau beim Kaiser über die schlimmen Zustände in Wiesbaden. 1637, also mitten im 30-jährigen Krieg heißt es: “Zum Bock ist es ziemlich verwüstet und hat jetzt keinen Einwohner”. Am Ende des Krieges waren in dem kleinen Ort Wiesbaden nur noch 51 Bürger. Wie arm sie waren, kann man sich kaum vorstellen. Eine alte Schrift berichtet über den Zustand der Badehäuser: “Ohneracht der die meysten Badherbergen ... verderbt und verwüstet genennt worden, haben doch die mysten dieser ihre Badkasten noch, nur daß sie nicht gereynigten oder genugsam und nothwendige Commodität für die Badegäste darinnen zu finden... gewesen”. Die Grundstücke lagen verlassen da, Badhäuser waren nicht mehr vonnöten. Fremde kamen nicht mehr nach Wiesbaden.

Erst als Graf Johann, der selber keine Hilfe geben konnte, von “staatswegen” drohte, die verlassenen Grundstücke einzuziehen, wurde auch der “Bock” wieder instandgesetzt. Aus dem Jahre 1662 ist überliefert, daß der “Bock” wieder in Betrieb ist: Er hat sogar zwei Massenbäder.

Zur zeitlichen Orientierung: Die Engländer kaufen gerade den Holländern Neu-Amsterdam ab und nennen es jetzt New York.

Zehn Jahre später hatte Wiesbaden wieder unter Durchzug der französischen Truppen Ludwigs XIV zu leiden. Graf Johannes war deshalb stets besorgt um die Sicherheit seiner Landeskinder. Der Ort wurde mit Graben, Toren und Türmen gesichert; Im Jahr seines Todes, 1677, waren die Hauptschäden des 30-jährigen Krieges behoben, und der “Bock” wurde in der Liste der Badhäuser “Zum Schwarzen Bock” genannt.

Der “Schwarze Bock” wurde um 1712 neu erbaut und im gleichen Jahr durch den Erwerb des “Rindsfußes” (später “Englischer Hof”) nebenan zur Spiegelgasse hin vergrößert. Der “Schwarze Bock” florierte und erhielt 1736 die Auszeichnung “Badehaus ersten Ranges”. Der Kochbrunnen versorgte acht Häuser; das hieß auch, dass die Hauseigentümer sich über die “Verwaltung” einigen mussten. Dies tat vorwiegend der Wirt der “Rose” und der des “Schwarzen Bocks”, Johann Philipp Schramm. Die acht abnahmeberechtigten Badhausbesitzer ernannten ab 1726 jährlich zwei Brunnenmeister, die die Aufsicht, Reparatur und Reinigung des Kochbrunnens besorgten. Das Quellwasser diente nicht nur der Eigenversorgung von Bädern, sondern es wurde vielfach nach Mainz, Frankfurt und andere Orte verkauft. Das in doppelwandigen Fässern abgefüllte Kochbrunnenwasser (65°C), am Nachmittag mit Fuhrwerken abgeschickt, kam am nächsten Morgen mit der richtigen Temperatur am Bestimmungsort an.

Johann Philipp Schramm, Besitzer des “Schwarzen Bock” seit 1717, muß ein cleverer Mann gewesen sein. Er war Kammerdiener des Fürsten Georg August Samuel und trat aus dessen Diensten aus, um die Witwe des “Schwarzen Bock” zu heiraten. Um sein Badhaus rentabel zu gestalten, richtete er ein Ross- und Pferdebad ein: Eine Attraktion für den kleinen Ort. Hier muß eingefügt werden, daß Pfarrer Hellmund um 1730 sein Armenbad am Kochbrunnen anschließen wollte. Die acht Badhausbesitzer verweigerten ihm dies, worauf Hellmund schwere Vorwürfe erhob, dass das Thermalbad für Pferde benutzt werde.

Nach dem Tode Schramms 1749 ging der “Schwarze Bock” in die Hände des Chirurgen und Hospitalsverwalters Johann Daniel Freinsheim über, dessen Witwe das Badhaus bis 1779 weiterführte. Wegen der darauffolgenden Erbteilung wurde Haus und Inventar vom Stadtrat taxiert, und diese Aufstellung gibt genau Kenntnis von der Einrichtung des Badhauses. So können wir uns ein Bild von den Zimmern machen:
Alle Betten hatten Strohsäcke mit Unterbett und Haarmatratzen; die nach vorne gelegenen Zimmer besaßen zusätzlich ein Kanapee. Sehr schön ist zu lesen, wie das Zimmer 22 eingerichtet war: “2 fertige Gerüstbetten, ein roter und weiß schlangelich Couvert, 1 Unterbett, 2 Küssen, 1 Pülff, 1 Bettlade mit Stollen, 1 rotgestreifter kartuner Bettvorhang, so beyde verhandenen Betten umschließt, 1 viereckiger wachsbezogener Tisch, 2 mit Kordel geflochtene Stühle, 1 eichener Lenstuhl, 1 Spiegel mit schwarzem Rahmen”.

Zeitliche Parallelen: In Rußland regiert Zar Peter der Große, die Französische Revolution erschüttert die Monarchie, USA wird unabhängig und Napoleon erblickt das Licht der Welt.

Wiesbaden gehört mittlerweile zu den vornehmsten europäischen Reisezielen. Die Frankfurter Damen lassen sich im Ehevertrag garantieren, daß sie einmal im Jahr zur Kur nach Wiesbaden dürfen - ohne ihre Männer.

Die Freinsheimer haben das Haus vermutlich nicht lange bewirtschaftet, denn zum Ende des Jahrhunderts übernahm es der Besitzer des Badehauses zu “Spiegel”, Ferdinand Daniel Bergmann. Dieser hatte das Pferde-Bad eingehen lassen, denn: “In den Kriegsjahren wollte sich jedermann desselben unentgeltlich bedienen ... “ Jener Bergmann galt als sehr vermögend; er baute seine Anwesen aus und erwirtschaftete sehr gute Einnahmen aus dem Betrieb mit einem Chaisenfuhrwerk. Jeder Badhausbesitzer hatte eine eigene Ökonomie dabei: Im großen Hof flatterte nicht nur Federvieh, sondern Schweine, Kühe und Pferde wurden in den Ställen gehalten. Allmählich erst trat die Badesitte in den Vordergrund, doch lange noch wurde Klage erhoben, dass die Anforderungen der Badebetriebe nicht mehr der Zeit entsprächen.

Wie sahen diese Badeeinrichtungen aus?
“Ein jedes dieser Häuser besteht aus zwei Teilen, dem Wohnhaus und dem eigentlichen Badehaus; beide sind so miteinander verbunden, dass man aus jedem unmittelbar in dieses eintritt. Die Höhe des Badegebäudes ist 20-40 Fuß. In den meisten sieht man gerade gegen das Dach, welches eine oder mehrere Öffnungen hat, um den unaufhörlich vom heißen Wasser aufsteigenden Dämpfen freien Abzug zu verschaffen.”

Der zu einem gediegenen Wohlstand gekommene Besitzer Bergmann starb 1818. Seine Frau führte noch vier Jahre den Betrieb weiter und übergab dann das Anwesen ihrem Schwiegersohn Christian Bauer, von Beruf Postsekretär. Bauer unterhielt neben dem Badehaus die Posthalterei und auch eine Weinwirtschaft. Auf Anraten der Nassauischen Regierung richtet er wieder ein Pferdebad ein, das Platz für zwei Pferde bot.

Kaiser Napoleon führt in dieser Zeit Krieg um die Macht in Europa.

1834 wurde der “Bock” an das Ehepaar Rudolph verkauft, die das Badehaus 1860/61 an ihre beiden Töchter weitergaben. Das Haus hatte inzwischen 47 Räume und konnte täglich 50 Bäder abgeben. Die Gäste hatten in den Badehäusern lediglich Unterkunft und Bäder; verköstigen mussten sie sich selbst; sie kochten das Essen auf den Öfen ihrer Zimmer.

Zeitliche Parallelen: Japan muss sich dem Westen öffnen. Erstmals taucht der Begriff “Sozialismus” auf. 1840 verbindet die erste Eisenbahn Frankfurt mit Wiesbaden.

Goethe kurt im “Schwarzen Bock” und verfasst die sinnigen Zeilen: “Beim Baden sei die erste Pflicht, dass man sich nicht den Kopf zerbricht, und dass man höchsten nur studiere, wie man das lustigste Leben führe”. Im “Schwarzen Bock” schreibt Dostojewski an seinem Roman “Der Spieler” - das Casino ist gerade um die Ecke. Er verspielt seine Reisekasse.

1865 wechselte der Besitz des “Schwarzen Bock” an den Kaufmann Theodor August Schäfer, vermutlich hatte er eine der Töchter geheiratet, denn im Adressbuch dieses Jahres wird Rudolph als Besitzer und Schäfer als Badwirt angegeben. Schäfer erwarb 1899 das anschließende, in der Langgasse gelegene Gasthaus “Zur goldenen Kette” dazu. Alle Badhäuser, die um den Kranzplatz herum lagen, hatten nun ein beachtliches Alter und konnten kaum mehr den Ansprüchen standhalten. Das erkannte auch Schäfer: Der “Schwarze Bock” und die “Goldene Kette” mit dem Badhaus “Zum Schwarzen Bock” wurden abgerissen, an ihre Stelle trat vor dem 1. Weltkrieg ein moderner Neubau. Nach Vereinigung der “Goldenen Kette” mit dem Badhaus “Zum Schwarzen Bock” befanden sich sämtliche Quellen auf dem Gelände des “Schwarzen Bock”, und dessen Besitzer griffen den Gedanken auf, sie zu einer Quelle zu vereinigen und diese neu zu fassen. Man wollte dadurch eine Vereinfachung der bisherigen Besitz- und Anteilverhältnisse und eine Verbesserung der hygienischen Zustände herbeiführen.

Eine diesbezügliche Vorlage beim Magistrat wurde genehmigt: Die Stadt stellt die Anlage her, und die Kosten wurden anteilmäßig auf die Badhausbesitzer verteilt. Die neue gemeinsame Quelle erhielt den Namen “ Drei Lilien Quelle” in Anlehnung an die im Wiesbadener Wappen befindlichen drei Lilien. 1906 war die neue Anlage fertig.

Wiesbaden ist nun, unberührt von der Weltgeschichte, eine Stadt von “europäischem Format” und eine Weltkurstadt. Der “Schwarze Bock” hat nun schon Bäder mit elektrischem Licht, Lifte und 220 Betten - Zimmerpreis 5 Mark!
Die Familie Schäfer verbesserte in den folgenden Jahren stetig das Haus: 1911/12 wurde das Dach ausgebaut.

Europa versinkt im Ersten Weltkrieg.

Aber schon 1919 steht im Tagebuch eines Kurgastes: “Es ist sechs Uhr morgens. Von allen Strassen, Gassen und Wegen strömen die Kurgäste den Quellen zu...” 1929 hat der “Schwarze Bock” 260 Zimmer, alle mit fließend Wasser und immer noch für nur 5 Mark. 1927 erschien erstmals das Emblem des “Schwarzen Bock” auf dem Hotelbriefkopf. 1929-31 errichtete man zusätzlich zu den bisher im Erdgeschoß liegenden Badezellen Etagenbäder. Auch der linke Seitenflügel wurde in dieser Zeit aufgestockt, und so erhielt der “Schwarze Bock” sein komfortables Aussehen.

Dann “Machtergreifung”, 2. Weltkrieg, Bomben, Besetzung.

1951 erhielt Karl-Heinz Schäfer sein ramponiertes Hotel zurück. Die Bomben hatten die Obergeschosse zerstört. Die Fassade war weitgehend erhalten geblieben, nur hatte man bei der Renovierung Änderungen vorgenommen, die das Haus jetzt viel nüchterner zeigt. Die Risalite um die Fenster verschwanden, sowie auch manch andere schöne Verzierung. Der Dachstock erhielt einen ganz neuen Aufbau. Schon ein Jahr später “stand” der “Bock” wieder: “Die ersten Gäste sind schon eingezogen, und wir können nur noch mit Zurückhaltung Vorbestellungen annehmen!” erklärte der Empfangschef dem “Wiesbadener Kurier”.

An 2 Etagen in der Langgasse sehen wir noch die alten prächtigen Fassaden. Nach Beendigung des Krieges hielten die Amerikaner das Gebäude zwölf Jahre besetzt und verließen es in schlechtem Zustand. Wieder musste geplant werden. Im Herbst 1957 waren die Renovierungsarbeiten abgeschlossen, und die Familie Schäfer konnte einen neuen modernen “Schwarzen Bock” präsentieren.

Ausgestattet mit allen Techniken der damaligen Zeit verfügte er über ca. 160 Zimmer, deren zum Teil antikes Mobiliar ein besonderes Gepränge verleiht. Hervorzuheben ist noch heute das Ingelheimer Zimmer mit wertvollen Schnitzereien aus dem 16. Jahrhundert und einer der schönsten Renaissancedecken aus dem Jahre 1870/71.

Das älteste am “Schwarzen Bock” sind die römischen Fundamente im Keller aus dem 3. Jahrhundert und die Kellertüren mit der Jahreszahl 1486.

1987 verkauft die Familie Schäfer: Frans-Pieter de Rooy aus Amsterdam erwirbt das Hotel und verpachtet es an Winfried D.E. Völcker, der den “Schwarzen Bock” später auch kaufte. Er brachte den “Schwarzen Bock” als erstes deutsches Hotel in die Vereinigung der Distinguished Hotels of the World ein, deren prominentestes Mitglied das “Oriental Hotel”, Bangkok, ist.

Das Hotel wird 1993 an die Deutsche Interhotel GmbH verkauft.

Seit 1995 bis heute steht der “Schwarze Bock” unter dem Management von Radisson BLU. Die 142 komfortabel und stilvoll eingerichteten Zimmer verfügen alle über Klimaanlage, Marmorbad, ISDN-Telefon, Highspeed Internet und Wirelsse Lan. Das traditionsreiche “Badhaus” mit seinem berühmten Thermalbad ist auch heute noch Anziehungspunkt für Jung und Alt. Im Restaurant “Capricorne” erwartet den Gast eine leichte und kreative Küche in einem außergewöhnlichen Ambiente. Geschichte paart sich hier mit moderner Kunst. Die Atmosphäre des “Ingelheimer Zimmers”, der Veranstaltungsraum für besondere Anlässe, ist noch immer geprägt von den kostbaren Holztäfelungen und Schnitzereien aus dem 16. Jahrhundert.

Eigentümer der Gesellschaft Schwarzer Bock Hotel Betriebs GmbH wird 1997 die Depfa Bank (heute Aareal Bank)

2003 wird die Firma Capital Hotel Management B.V. neuer Besitzer des Schwarzen Bock.

Von 1997-2010 finden umfangreiche Renovierungsarbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen statt:
Restaurant Capricorne (1998), 3 neue Veranstaltungsräume entstehen (2000), Rezeption und Tagungsräume (2002), Küche und Banketterrasse in der 5.Etage (2003), Zimmer (2004/2005), Bar 1486 (2005), Küche und Badhaus (2009/2010)

04. September 2010
Nach intensiven Umbaumaßnahmen steht das traditionsreiche Badhaus mit seinen modernen Einrichtungen den Gästen nun wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Im historischen Teil des Badhauses wurden insgesamt vier Kabinen für die Wannenbäder und Massage-Anwendungen restauriert und erneuert, um die Tradition der jahrhundertelangen Badekultur zu wahren.
Im hinteren, modernen Teil, der Spa Area, wurden eine finnische Sauna, ein Dampfbad und eine Erlebnisdusche eingerichtet.
Die Schwimmhalle wurde ebenfalls komplett saniert und das 5 x 7 m große Schwimmbecken an gleicher Stelle wird wieder mit mehr als 30 Grad warmem Quellwasser aus der Kochbrunnenquelle betrieben.
Zusätzlich gibt ein großzügiger Ruheraum den Blick auf das den Pool frei und ermöglicht Entspannung und Erholung.
Künftig können die Gäste aus über 30 verschiedenen Behandlungen, entspannenden Bädern, intensiven Massagen oder Gesichts- und Körperpflege wählen.
Betreut werden Sie dabei von erfahrenen Wellness-Spezialisten für Massagen und Kosmetik und von Salutologen, die sich um die ganzheitliche Gesundheit der Gäste kümmern.

Anlässlich der offiziellen Wiedereröffnung lud das Hotel und das Team des neuen Badhaus-Betreibers am 04. September 2010 Hotelgäste und Wiesbadener für einen Erlebnistag rund um Health, SPA & Wellness in das neue Badhaus ein.

Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel, Wiesbaden  – 
Kranzplatz, 12  –  D-65183 –  Wiesbaden –  Deutschland – 
Telefon  +49 611 1550
50.085393 8.241441